Holz
hacken, Kleinholz sägen, dünne Ästchen vom Waldboden aufklauben, durch das
Unterholz streifen und Reisig sammeln. Einige Teilnehmer spähen große Steine
für die Feuerstelle aus. Es ist möglich, auf offenem Feuer anspruchsvoll zu
kochen. Kisten mit Kochwerkzeug, Töpfen und Pfannen stehen bereit, Aufgaben
werden verteilt. Zum Glück muss niemand Beeren suchen oder Fische angeln. Neben
dem Equipment gibt es auch Vorratskisten mit Lebensmitteln. Gesund und lecker
soll das Outdoor-Dinner werden. Dabei ist auch Kreativität gefragt. Die Flasche
Wein dient als Nudelholz zum Teigausrollen, ein Buchenholzbrett ist genau richtig
für den Wildlachs. Der wird professionell vorbereitet, mit geschnitzten Holzspänen
auf das Brett montiert und schräg in die Feuergrube gestellt. So gart der Fisch
bei geschätzten 60-70 Grad ganz langsam und bleibt wunderbar zart, saftig und
aromatisch. Mediterraner Gemüsesalat wird in mundgerechte Stücke geteilt, mit
Olivenöl, Salz, Kräutern und Gewürzen in eine Flasche mit breitem Hals und in
ein Erdloch, nahe dem Feuer gepackt. Braten, rösten, backen, Auberginenkaviar, Gegrillter
Schafskäse, Rosmarin-Kartoffeln, Tomate-Mozzarella-Wrap. Improvisationstalent
ist gefragt, auch wenn alles gut vorbereitet und durchdacht ist. In den Kisten
finden sich Küchenutensilien, die, zuhause kaum beachtet, hier zu regelrechten Schätzen
werden. Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, und nicht nur das: hier
im intensiven Naturkontakt ist auch Teamgeist gefragt und es wird sich zeigen,
ob die Gemeinschaft ein Haufen oder eine Gruppe ist, die vielleicht sogar dem
ein oder anderen Mitglied gestattet ein paar Stunden tatenlos und versunken ins
Feuer zu schauen. Der Rauch beißt manchmal in den Augen und hängt sich in die
Kleider, das Gefühl in einem Abenteuer zu sein kommt auf... und niemand vermisst
geordnetes Kochen in irgendeiner Hightech-Küche. Rezepte gibt es natürlich
auch!
Oder bevorzugen Sie doch eher die geheizte Variante?
Hier geht es zum Indoor Cooking.









