Unter dem
heutigen Straßenniveau ruht der Kulturschutt von 2000 Jahren. Bevor der ein
oder andere Neubau nach dem 2. Weltkrieg entstand, durften die Archäologen ans
Werk und förderten manches Markante ans Tageslicht - so wie zurzeit beim Bau
der Nord-Süd-U-Bahn. Einiges aus den erhaltenen Ausgrabungen können Sie vor Ort
besichtigen.
Nach mehrjähriger Schließung ist wieder das "Herzstück" des
archäologischen Köln zu besichtigen: Das Praetorium, der römische
Stadthalterpalast, und ein Teilstück des römischen Abwasserkanals.

Weiterhin sehenswert sind die Grabungen unter der romanischen Kirche Groß St.
Martin sowie in der Domtiefgarage. Geheimnisvoll bis heute das Ubiermonument,
Deutschland zweitältestes Steinmonument. Wozu diente es? Ebenso spannend ist
ein Abstieg in die Mikwe, das mittelalterliche jüdische Ritualbad. Versteckt
liegt im Osten des Doms das frühchristliche Baptisterium.
Einen bleibenden Eindruck hinterlässt ein Besuch des römisch-fränkischen
Gräberfeldes unter St. Severin.









